Im ZENTRUM steht für uns, Gisela und Walter, die Wichtigkeit eines persönlichen, gelebten "Prozesses", und der individuelle, komplexe und wichtige Mensch als Person und Persönlichkeit.

Wir legen Wert auf Fragen stellen - zuhören - lernen - wachsen - reflektieren - Raum geben - diskutieren - entspannen - Standpunkte vertreten - den anderen zu respektieren - lebendig sein - Gefühle spüren - ein bisschen verrückt sein - spielen - gärtnern - die Perspektive wechseln -Humor - auch mal still sein - Zeit - genießen - eine Umarmung - Tango tanzen - authentisch sein -IM JETZT

Gisela Schneider & Walter Hiemer - und unser Kater Mogli, welcher uns immer wieder inspiriert, auch mal loszulassen, Pause zu machen, und eigensinnig zu sein.

Gisela Schneider & Walter Hiemer - und unser Kater Mogli, welcher uns immer wieder inspiriert, auch mal loszulassen, Pause zu machen, und eigensinnig zu sein.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
— Hermann Hesse (“Stufen”)

Wie alles begann und "endlich angekommen" - von Gisela Schneider

Es war einmal ein Traum…

und der begann für mich als Teenager: ich wünschte es mir Psychotherapeutin zu werden, aber da stand der Numerus Clausus im Weg. So machte ich nach meinem Abitur 1995 ein Praktikum in der Ergotherapie im Klinikum Haar. Ich wurde sowohl für die Ergotherapie als auch das Sozialpädagogik Studium abgelehnt.

Ich tanzte zu der Zeit Latein im Tanz- und Turnierclub München, und es erschien mir am Besten, erst einmal eine Ausbildung zu machen, um meiner Passion, dem Tanzen, weiter nachgehen zu können (ich tanze heute noch, nur inzwischen argentinischen Tango).

Umwege… viele Wege führen nach Rom

Das Arbeitsamt schlug mir "Reiseverkehrskauffrau" vor. Ohne mir groß Fragen zu stellen, ohne meine Bedürfnisse herauszufinden. Man schaute sich leider nur an, was ich damals konnte (Französisch Leistungskurs). Und dann nahm meine Ausbildung seinen Lauf.

Aus diesem Erlebnis heraus ist es mir deshalb ein großes Bedürfnis, Menschen in ihrem Selbst-Werdungsprozess zu begleiten, und genau diese Fragen zu stellen, genau hinzuhören.

Meine Berufung war mein erster "Beruf" nie, aber das Reisen und fremde Länder, Leute zu beobachten und zu verstehen wie sie ticken, das Gespräch mit Kunden, das lag mir. Reisen tue ich noch heute sehr gerne. 

Dann folgte ein vier-jähriges Studium in Internationaler Betriebswirtschaft an der FH in Wiesbaden. Ich liebte mein dreisprachiges Studium (nur gewisse wirtschaftliche Themen nicht), die Betreuung der internationalen Studenten als Tutorin, und mein Ehrenamt als Gewählte Studentenvertretung im Fachschaftsrat des Fachbereichs Wirtschaft

2004 zog ich wegen einer Beziehung in die USA um und arbeitete im wirtschaftlichen Bereich, stellte aber schnell fest, dass sich dies sehr, sehr “falsch” anfühlte.

Einstieg in meine 3. Berufsausbildung: Ich traue mich noch einmal “Schüler” zu sein…

Master of Arts in "Holistic Counseling", Salve Regina University, Newport, 2007

Master of Arts in "Holistic Counseling", Salve Regina University, Newport, 2007

2005 begann ich in Boston mit einem Masterstudium in "Counseling". 2006 wechselte ich an die Salve Regina University in Newport, RI um dort meine psychotherapeutische Ausbildung fortzusetzen - diesmal in "Holistic Counseling" (ganzheitliche Psychotherapie).

Im Herbst 2006 durfte ich dann (im Rahmen meines Studiums) mit meiner 2300-stündigen praktischen Ausbildung in einer psychiatrischen Klinik starten. Dies war sehr spannend, teils auch sehr fordernd, und ich war sehr froh über die regelmäßigen Supervisionen, da ich oft mit einfach “krassen Fällen” (z.B. Mißbrauch über viele Jahre, Multi-Drogenkonsum, Schizophrenie uvm.) konfrontiert wurde.

Insgesamt war diese Zeit für mich unglaublich intensiv. Ich lernte an der Uni, hatte wunderbare Kommilitonen, wir lachten (und weinten viel) und erfuhren unglaublich viel über uns und unser Gegenüber.

Ich begab mich auf den Weg "zu mir selbst" und fühlte mich endlich in einem Beruf "daheim". Endlich war sie da: meine Berufung.

Aus einem Traum wird Wirklichkeit

Nach vielen Praxisstunden in der Klinik bekam ich 2009 meine amerikanische Approbation. Im Verlauf eröffnete ich meine Privatpraxis, gab Workshops, besuchte Fortbildungen, und arbeitete weiter in der Klinik, wo ich mich auf Traumafolgestörungen, Traumatherapie und Suchtbehandlung spezialisiert hatte.

2012 ging meine Zeit in den USA zu Ende. Mein Vater fragte mich damals, ob ich es mir vorstellen könnte, in seiner Heilpraktikerschule in Gilching zu unterrichten, und mein Wissen weiterzugeben: ich sagte frohen Herzens zu und emigrierte im Mai 2012 nach fast 9 Jahren in den USA zurück nach Deutschland.

Im Herbst 2012 legte ich meine Heilpraktiker für Psychotherapie Überprüfung in München Land erfolgreich ab. Neben dem Unterricht mehrerer Heilpraktikerkurse für Psychotherapie baute ich mir in der Folge meine Privatpraxis auf und entwarf meine eigenen Kurse.

EMDR Ausbildung, Teilnehmer Supervision

EMDR Ausbildung, Teilnehmer Supervision

Wofür ich im begeistere

Ich unterrichte wahnsinnig gerne - besonders meine Steckenpferde, wie z.B. EMDR, psychotherapeutische Diagnostik, Bachblüten, Tanz und Bewegung, Prozeßkunst ... und außerdem hab’ ich noch ein Faible für Mikronährstoffe und Aminosäuren.

Wer mich kennt weiß, dass ich Worte genau nehme, Geschichten erzählen mein Stil ist, und ich mich - wenn mich ein Thema fasziniert - sehr, sehr lange (z.B. über 25 Jahre beim Tanzen) im Detail damit beschäftigen kann und es schon mal "genau" wissen möchte. Das richtige Fundament zu haben empfinde ich als wichtig - denn ohne ein gutes Fundament kann einem das schönste Haus zusammenkrachen.

Nach der “Arbeit” gartel ich gerne, lese englische Science Fiction, male, gestalte und fotografiere, verbringe Zeit zu Zweit und auch alleine - gerne auch in der Hängematte, ich tanze (Salsa & argentinischer Tango), und genieße Gespräche die mich zum Nachdenken bringen …

Seit Ende 2012 unterrichte ich im Forum Gilching e.V. bei München - Wieso jetzt aber eine Heilpraktikerschule in Lindau?

2015 traf ich meinen jetzigen Lebensgefährten, und eine “Fern”beziehung zwischen München und Lindau entstand. (Es sind nur 1.5-2 Stunden Fahrt.)

Da ich immer mehr Zeit in Lindau verbrachte, entstand Anfang 2017 die gemeinsame Idee, mein Wissen und die 20-jährige Erfahrung meines Vaters Rudi Schneider auch nach Lindau zu bringen - und zwar in Form eines gemeinsamen Zentrums.

 

Wie alles begann und Aussichten - von Walter Hiemer

Dieser Teil ist noch im entstehen ... wir bitten um Geduld